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Wie funktioniert die Steuererklärung in den Niederlanden?

GrenzInfoPunkte veranstalten kostenlose Web-Seminare für Grenzgänger*innen

Wie funktioniert die Steuererklärung in den Niederlanden?

Wohnen in Deutschland, arbeiten in den Niederlanden: Für viele Menschen in der Grenzregion ist das ganz normal. Und wer auf der Suche nach einem neuen Job ist, dem kann das Nachbarland ganz neue Perspektiven eröffnen. Doch es gibt auch Aspekte, die frühzeitig geklärt werden sollten – etwa, worauf man bei der Steuererklärung achten muss, welche steuerlichen Unterschiede bestehen und wie es sich mit der Sozialversicherung verhält. Auskunft darüber geben zwei kostenlose Web-Seminare der GrenzInfoPunkte am Montag, 25. April.

„Je früher man sich mit dem Thema auseinandersetzt, desto besser“, sagt GrenzInfoPunkt-Mitarbeiter Herman Lammers. Und er muss es wissen, denn er berät bereits seit vielen Jahren Grenzgängerinnen und Grenzgänger zu den Themen Arbeiten, Wohnen und Studieren im Nachbarland. „Im Idealfall sollte die persönliche Situation bereits vor Antritt des Jobs abgeklärt werden.“ Dazu können die fünf GrenzInfoPunkte entlang der deutsch-niederländischen Grenze jederzeit kostenlos und unverbindlich kontaktiert werden.

Zwei Web-Seminare, zwei Perspektiven

Besonders viele Fragen stellen sich traditionell, wenn Wohn- und Arbeitsstätte in verschiedenen Ländern leben: In welchem Land muss ich welche Steuern zahlen? Wie wirkt sich meine Homeoffice-Tätigkeit darauf aus? Wie reiche ich meine Steuererklärung im Land, in dem ich arbeite, und im Wohnland ein? Und worauf muss ich dabei achten? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Interessierte im Rahmen zweier Web-Seminare, die am Montag, 25. April, stattfinden.

Von 15.30 bis 16.30 Uhr wird zunächst die Perspektive „Wohnen in den Niederlanden, arbeiten in Deutschland“ beleuchtet. Anschließend erfolgt eine 180-Grad-Wende, denn von 17 bis 18 Uhr geht es um das Thema „Wohnen in Deutschland, arbeiten in den Niederlanden“. Die GrenzInfoPunkte konnten mit den Steuerberatungskanzleien KroeseWevers aus Oldenzaal und Heisterborg International aus Emsbüren zwei fachkundige Experten auf diesem Gebiet gewinnen.

Anmeldung

Die Teilnahme an den Web-Seminaren ist kostenlos. Interessierte können sich bis zum Vortag der Veranstaltung per E-Mail an gip@mediamixx.eu anmelden. Weitere Informationen rund um das Arbeiten, Studieren und Wohnen im Nachbarland sowie die Kontaktdaten zum GrenzInfoPunkt in der Nähe finden sich unter www.grenzinfopunkt.eu.

Über die GrenzInfoPunkte

Die GrenzInfoPunkte stellen einen unabhängigen, leicht zugänglichen Dienst für Grenzgängerinnen und Grenzgänger in der deutsch-niederländischen Grenzregion dar. Maßgeschneiderte Informationen werden bereitgestellt und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit der Kultur, Sprache und den Systemen auf beiden Seiten der Grenze vertraut. Die Kenntnisse in den Bereichen Steuern, Sozialversicherung und Arbeitsrecht werden durch gemeinsame Schulungen auf dem neuesten Stand gehalten. Die GrenzInfoPunkte sind Teil eines großen Netzwerks und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben gute Kontakte zu Fachleuten der Organisationen beiden Ländern. Weitere Informationen sind unter www.grenzinfo.eu zu finden.

Weitere MEldungen

Die Erfolgsgeschichte wird fortgeschrieben:

Am 23. November 2022 findet bereits das 11. Deutsch-Niederländische Wirtschaftsforum in Mönchengladbach statt. Auch diesmal möchten die Veranstalter viele deutsche und niederländische Unternehmen im Borussia-Park

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